TAEKWON-DO SEMINAR IN DER RUTH-ENDRESS HALLE IN STUTTGART AM 28.02.2026



Am Samstag, den 28. Februar 2026 fand auf dem Gelände des TuS Stuttgart in der Ruth-Endress-Halle ein Technikseminar der “International Taekwon-Do Masters Society" (ITMS) unter der Leitung von Präsident und Grand Master Stefanos Gaidartzakis (9. Dan) sowie Master Daribor Medic (8. Dan) statt.

Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Bereich TKD, Kickboxen und Sambo verschiedener Vereine - darunter auch aus Österreich - nutzten die Gelegenheit, um ihr technisches Können zu vertiefen und neue Impulse für ihr Training zu gewinnen.

Der Seminartag begann um 10:30 Uhr mit einer gemeinsamen Begrüßung. In einer konzentrierten und zugleich kameradschaftlichen Atmosphäre wurden die Ziele des Lehrgangs vorgestellt und die Bedeutung sauberer Technik als Fundament des Taekwon-Do hervorgehoben.

Im Anschluss startete die erste Trainingseinheit, die sich über zwei intensive Stunden erstreckte. Der Schwerpunkt lag dabei auf traditionellen Grundtechniken. Unter fachkundiger Anleitung wurden klassische Fuß- und Fausttechniken systematisch erarbeitet und präzisiert. Besonderes Augenmerk galt der korrekten Körperhaltung, der Hüftarbeit, der Stabilität im Stand sowie der exakten Ausführung von Schlag- und Tritttechniken.

Die Referenten vermittelten nicht nur die äußere Form der Techniken, sondern legten auch großen Wert auf Details wie Timing, Kraftübertragung und Atmung. Durch wiederholtes Üben und gezielte Korrekturen konnten sowohl fortgeschrittene Sportler als auch Nachwuchskräfte ihre Grundlagen festigen und verfeinern.

Nach einer kurzen Pause startete die zweite Sektion des Seminars. In diesem Abschnitt stand die praktische Anwendung der zuvor erlernten Grundtechniken im Mittelpunkt. Die Teilnehmer arbeiteten daran, die klassischen Fuß- und Fausttechniken in realitätsnahen Situationen umzusetzen, insbesondere im Hinblick auf die Selbstverteidigung.

Dabei wurde deutlich, wie essenziell eine saubere Basistechnik für eine effektive Verteidigung ist. In Partnerübungen wurden verschiedene Angriffsszenarien simuliert, bei denen Reaktionsfähigkeit, Distanzgefühl und die kontrollierte Kraftentfaltung trainiert wurden. Die Referenten erklärten anschaulich, wie sich traditionelle Techniken sinnvoll kombinieren und an unterschiedliche Situationen anpassen lassen.

Der zweite Teil des Lehrgangs verband somit technische Präzision mit praxisnaher Anwendung und rundete das Seminar inhaltlich ab. Die Teilnehmer verließen die Halle mit neuen Erkenntnissen, gestärktem Selbstvertrauen und wertvollen Impulsen für ihr weiteres Training.

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