Sportlerehrung in Geislingen






Am Freitag, 15.03.2019 fand in Geislingen die Sportlerehrung 2018 statt. Ralph Emberger und Christian Klein wurden für ihren 2. und 3. Platz auf den World Games geehrt. Ralph und Chris bekamen jeder einen Pokal und eine Urkunde. Andreas Unterthiner erhielt als ihr Trainer ein kleines Geschenk überreicht.Als Chance auf einen Zusatzgewinn durften alle noch mit Bällen auf eine Zielscheibe werfen. Bei Häppchen, Getränken und sportlichen Gesprächen klang der Abend aus.

Distanzierung von Sven Knaus

Auf Grund aktueller Ereignisse und Erkenntnisse, welche zur Einleitung gerichtlicher Schritte führten, muss ich mich von Sven Knaus distanzieren und möchte nicht mehr mit ihm in Verbindung gebracht werden.

Außerdem distanziere ich mich von allen Bilder, Videos ect. und Schriftstücken (Berichte, Urkunden, usw.) von und mit mir im Internet und den sozialen Medien im Zusammenhang mit Sven Kanus (z. B. Homepage, Facebook, Youtube, usw.).

Pässe und Urkunden auf Sven Knaus ausgestellt vom Martial Art & Relaxing System sind mit sofortiger Wirkung ungültig.
Dies gilt auch für das Empfehlungsschreiben, welches ich in gutem Glauben und sehr großem Vertrauen Sven Knaus zukommen und zur vertrauensvollen Verwendung überlassen habe.

Andreas Unterthiner

Bericht in der NWZ (Göppinger Zeitung)


Kampfsport 

  Tausendsassa auf der Matte


Wenn Andreas Unterthiner beim Sambo zum Wurf ansetzt, liegt sein Gegenüber in Windeseile auf der Matte. Der Göppinger ist ein Meister seines Faches.
Wenn Andreas Unterthiner beim Sambo zum Wurf ansetzt, liegt sein Gegenüber in Windeseile auf der Matte. Der Göppinger ist ein Meister seines Faches.
© Foto: Giacinto Carlucci

Göppingen / Wolfgang Karczewski 12.01.2019

Wenn man Andreas Unterthiner beim Training beobachtet, muss man genau hinschauen: Im Sambo, seiner Paradedisziplin, legt er seinen Gegenüber in Windeseile auf die Matte, sodass es auch einem Profifotografen schwerfällt, die ­Aktion festzuhalten. „Das sind alles schnelle, kurze Techniken, das ist das schöne an dieser Kampfsportart“, schwärmt der 57-jährige Göppinger, der beim TV Uhingen das „Martial Art & Relaxing System“, eine Un­tergruppe der Kampfsportabteilung, leitet.
In seiner langen Karriere hat der Polizist, der in Geislingen die Jugendverkehrsschule betreut, schon manche Kampfsportart ausprobiert. Los ging es im Alter von 14 Jahren mit Judo. Beim KSV Eislingen kämpfte er in der ersten Jugendmannschaft und wurde mit dem Team Landesmeister. Nach einer schweren Verletzung zog es ihn zum Jiu Jitsu, der früheren Selbstverteidigungsart der Samurai. Über seinen Beruf als Polizist lernte der gebürtige Stuttgarter Ving Tsun, eine chinesische Kampfsportart, und schließlich Sambo, eine russischen Selbstverteidungskunst, die aus dem militärischen Bereich kommt, kennen.
„Um Kampfsport zu betreiben, muss man schon ganz schön verrückt sein“, meint Unterthiner, „aber ich habe ein Faible für so etwas. Das hat mich schon immer fasziniert.“ Im Judo ist der Göppinger Inhaber des dritten Dan, beim Jiu Jitsu hat er es bis zum fünften Dan geschafft. Aber die höchste Ehre wurde ihm im Sambo zuteil: Vor kurzem wurde Unterthiner von Großmeister Anton Weinberger der sechste Dan verliehen. Damit ist er der höchstgraduierte Sambo-Kämpfer in ganz Süddeutschland. „Das ist eine große Ehre für mich. Ich hätte nichts dagegen, wenn es so weiterginge“, freut er sich.
In Deutschland gibt es nur drei weitere Sambo-Sportler, die den sechsten Dan innehaben, ein weiterer hat den siebten und nur  Großmeister Weinberger ist im Besitz des zehnten Dan. Neben seinem eigenen Training unterrichtet Unterthiner seit Jahrzehnten auch andere Kämpfer. Beim TV Uhingen trainiert er eine Gruppe von zehn Sportlern im Alter von 20 bis 57 Jahren. „Wir sind wie eine Familie. Es herrscht ein guter Umgang miteinander“, bestätigt der Göppinger. Werte und Prinzipien wie Ehre, Respekt und Zusammenhalt seien für ihn das besondere am Sambo.
An ein Karrriereende denkt der 57-Jährige noch lange nicht. Warum auch? Schließlich ist Großmeister Weinberger schon 62 Jahre. „Ich hatte im Laufe der Jahre viele tolle Lehrer. Es ist meine Aufgabe, so viele Dinge wie möglich an meine Schüler weiterzugeben“, erklärt er.

Die Kampfkunst Sambo
Der Begriff Sambo setzt sich aus den russischen Worten Samosaschtschita Bes Orushia zusammen. Es bedeutet Selbstschutz ohne Waffen.
Ursprung In den 20er Jahren suchte die Rote Armee nach einem Kampfstil, um ihre Spezialeinheiten im Nahkampf auszubilden. Die Zielrichtung bestand darin, Techniken zu finden, die einfach zu erlernen, leicht durchführbar und effizient sind – eine Nahkampftechnik, mit der man seinen Gegner möglichst schnell und effektiv kampfunfähig macht. Daraus ging Sambo hervor. „Mit einer paramilitärischen Ausbildung hat das heutige Sambo aber nichts zu tun“, betont Andreas Unterthiner.

Quelle: https://www.swp.de/sport/mehr-lokalsport/goeppingen-geislingen/tausendsassa-auf-der-matte-29005015.html