Freundschaftstraining mit Helmut Schauaus

 







Am 10.03.2026 fand zum wiederholten Mal ein Freundschaftstraining mit Helmut Schauaus vom Dojo Yawara aus Schwäbisch Gmünd statt. In diesem Freundschaftstraining bekamen wir wieder einen Einblick in das Hanbo-Jitsu, dem traditionellen japanischen Kurzstock. An diesem Abend waren auch wieder viele Teilnehmer in unserer Halle und sorgten für eine volle Trainingsmatte.

Das Training begann mit einem lockeren Aufwärmen und kleineren koordinativen Übungen um ein Gefühl für den Hanbo und die grundlegenden Bewegungen zu bekommen. Nach dem alle ein wenig Gefühl dafür entwickelt hatten, begann Helmut auch schon mit der ersten Technik. Dieses Mal drehte sich alles um das Thema Kata. Es drehte sich diesmal um die ersten Techniken aus der      Ko daichi-no Kata, welche die Verteidigung mit dem Hanbo gegen ein Bokken beinhaltete und es sehr um Form und Ausführung ging. Dies erforderte auch eine besondere Aufmerksamkeit der Anwesenden, da es wie in einer Kata üblich ist, um die exakte Ausführung und das Timing ging. 

Die Techniken waren vom Schwierigkeitsgrad nicht sehr schwer, jedoch war es durchaus fordernd die Übungen mit der nötigen Präzision und Timing auszuführen. Helmut achtete sehr auf die richtige Ausführung und korrigierte uns immer wieder, aber trotz all der Disziplin kam der Spaß natürlich nicht zu kurz. Man merkte auch, dass alle Teilnehmer sichtlich Spaß am Training hatten und es wurde stets mit Eifer geübt. 

Ein gelegentlicher Wechsel des Trainingspartners führte auch dazu, die Freundschaft unter den Teilnehmern zu festigen, da sich somit immer wieder Paarungen aus den unterschiedlichen Dojos ergaben. Nach gut 1,5h Training war der Abend auch leider schon wieder vorbei und alle mussten feststellen, dass das Training wieder sehr kurzweilig war und man gerne mehr Zeit gehabt hätte. 

Alles in allem hatten wir wieder sehr viel Spaß an diesem Abend und konnten unsere Kenntnisse in dieser Budodisziplin erweitern. Der Abend war für alle Teilnehmer wieder ein gelungener Trainingsabend und alle freuen sich schon auf das nächste Mal. Wir bedanken uns nochmals recht herzlich bei Helmut, dass er sich wieder die Zeit genommen hat uns einen Einblick in das Hanbo-Jitsu zu geben und freuen uns schon auf das nächste Mal.


TAEKWON-DO SEMINAR IN DER RUTH-ENDRESS HALLE IN STUTTGART AM 28.02.2026



Am Samstag, den 28. Februar 2026 fand auf dem Gelände des TuS Stuttgart in der Ruth-Endress-Halle ein Technikseminar der “International Taekwon-Do Masters Society" (ITMS) unter der Leitung von Präsident und Grand Master Stefanos Gaidartzakis (9. Dan) sowie Master Daribor Medic (8. Dan) statt.

Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Bereich TKD, Kickboxen und Sambo verschiedener Vereine - darunter auch aus Österreich - nutzten die Gelegenheit, um ihr technisches Können zu vertiefen und neue Impulse für ihr Training zu gewinnen.

Der Seminartag begann um 10:30 Uhr mit einer gemeinsamen Begrüßung. In einer konzentrierten und zugleich kameradschaftlichen Atmosphäre wurden die Ziele des Lehrgangs vorgestellt und die Bedeutung sauberer Technik als Fundament des Taekwon-Do hervorgehoben.

Im Anschluss startete die erste Trainingseinheit, die sich über zwei intensive Stunden erstreckte. Der Schwerpunkt lag dabei auf traditionellen Grundtechniken. Unter fachkundiger Anleitung wurden klassische Fuß- und Fausttechniken systematisch erarbeitet und präzisiert. Besonderes Augenmerk galt der korrekten Körperhaltung, der Hüftarbeit, der Stabilität im Stand sowie der exakten Ausführung von Schlag- und Tritttechniken.

Die Referenten vermittelten nicht nur die äußere Form der Techniken, sondern legten auch großen Wert auf Details wie Timing, Kraftübertragung und Atmung. Durch wiederholtes Üben und gezielte Korrekturen konnten sowohl fortgeschrittene Sportler als auch Nachwuchskräfte ihre Grundlagen festigen und verfeinern.

Nach einer kurzen Pause startete die zweite Sektion des Seminars. In diesem Abschnitt stand die praktische Anwendung der zuvor erlernten Grundtechniken im Mittelpunkt. Die Teilnehmer arbeiteten daran, die klassischen Fuß- und Fausttechniken in realitätsnahen Situationen umzusetzen, insbesondere im Hinblick auf die Selbstverteidigung.

Dabei wurde deutlich, wie essenziell eine saubere Basistechnik für eine effektive Verteidigung ist. In Partnerübungen wurden verschiedene Angriffsszenarien simuliert, bei denen Reaktionsfähigkeit, Distanzgefühl und die kontrollierte Kraftentfaltung trainiert wurden. Die Referenten erklärten anschaulich, wie sich traditionelle Techniken sinnvoll kombinieren und an unterschiedliche Situationen anpassen lassen.

Der zweite Teil des Lehrgangs verband somit technische Präzision mit praxisnaher Anwendung und rundete das Seminar inhaltlich ab. Die Teilnehmer verließen die Halle mit neuen Erkenntnissen, gestärktem Selbstvertrauen und wertvollen Impulsen für ihr weiteres Training.